Skiläufer Wanderung Arosa 2016

Ordeli frühä uufstah! Hatte es bedeutet am Samstag morgen um 6:37 den Zug am HB in Richtung Chur zu erwischen – nicht ganz für alle so ohne Stein im Weg: Christian wurde eiskalt vor die Tatsache einer Fahrleitungsstörung gestellt. Zum Glück sind die Frauen in seinem Haus kooperativ und springen in die Bresche! Via Flughafen hatte es dann auch für Ihn geklappt. In Chur sind Cide und Felix auch noch zu uns gestossen und gemütlich im Zug nichts Böses ahnend (Elisabeth die Zugbegleiterin war auch schon gut in Schäker Laune) packt doch der Heinz einen Eidächsli aus. Ich trinke sehr selten Weisswein aber diesen Tropfen darf man einfach nicht von der Bettkante schieben. Ist doch schon länger her, dass ich so früh und auf fast nüchternen Magen ein Glas und schnell war es dann auch noch ein zweites (das geht ja wie Öl runter) zu mir genommen hatte. Die ganze Runde war dann so richtig locker und die stündige Fahrt nach Arosa war ruckzuck um.

Der Wetterbericht war fast zu schön um wahr zu sein und das stellte sich dann auch in etwa so heraus, in der Richtung, welche unsere Wanderung zeigte zogen die dunklen Föhnwolken auf und ein heftiger Wind blies uns entgegen. Trotzdem auch nach einer Stunde noch kein Regen im Gegenteil die Sonne zeigte sich ab und an und so durften wir den ersten Züni zwischen Schwelisee und Älplisee zu uns nehmen. Die Route ist auch bei Bikern sehr beliebt (in der Gegenrichtung) und im steilen Anstieg zum Älplisee staunten wir doch über die vielen Bikes - da cha'mer doch gar nöd fahrä! Nicht wirklich unser Problem - die Biker waren immer nett und auch rücksichtsvoll, so sollte es sein. Der Älplisee war auf erschreckend tiefem Niveau mit dem Wasserstand so hatte ich ihn noch nie gesehen. Einen zweiten Halt bis hin zum Gredig Fürggli und noch immer kein Regen ein paar Tropfen ja aber mehr nicht. Auf dem Fürggli dann die schöne Aussicht gegen die Haid und einiges mehr Sonne! Die Höhenmeter hatten es doch in sich und niemand beklagte sich über einen lockeren Abstieg in der Pistenlandschaft der Lenzi. Dann nochmal einen kurzen Aufstieg auf das Urdenfürggli - da trennten sich dann die Wege: Roman, Heinz und Christian machten sich auf den Weg zum Hörnli, während wir vier uns für die Seilbahn entschieden. Eine Einlage gab es dann doch noch - ich wollte über den Gipfel aber den Abstieg hatte ich wohl unterschätzt, und wir kehrten um und nahmen den anderen Weg. Zum Glück wartete der Bähnler auf uns, er hatte nur zwei Gäste und fragte die ob er noch auf uns warten könne, ansonsten wäre das eine Stunde warten gewesen...

Die ganze Bande dann im Hörnli wieder vereint und zufrieden mit dem Tag - ich hatte ein Highlight mit der Käsesuppe aus Maran und ein jeder mochte die Welt!

Mit der Hörnlibahn wieder zurück nach Arosa - es war gerade so gemütlich! hier die Bilder zum Download und hier die schnellere Slideshow die Karte findet ihr hier die schlankere Variante ist hier


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